Der Hund in Lyrik und Zitaten
zusammengetragen und -gestellt
vom Uwe Weitz
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Treue Daß mir mein Hund am Liebsten sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde; Mein Hund blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde. |
| Friedrich Hebel, 1813-1868 |
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Was mich recht warm im Bett hält, sind sechs kleine Hündchen, so um mich herumliegen. |
| die "gescheite Liselotte von der Pfalz" |
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Ein lebendiger Hund ist besser als ein toter Löwe. |
| König Salomo |
| Sechs Monate muß man für einen Hund, sieben Jahre für ein Kind sorgen. |
| Zarathustra |
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Hunde werden anhänglich, wenn sie etwas vom Tisch des Herrn erhalten. |
| Xenophon |
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Der Hund vergißt den einzgen Bissen nie, und wirfst du ihm auch hundert Steine nach. |
| Scheich SaŽda |
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So glaube ich, daß auch die Belferlein in den Himmel kommen. |
| Martin Luther |
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Schätze den Hund nicht nach den Haaren, sondern nach den Zähnen. |
| Johann Gottfried Herder |
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In den Augen meines Hundes liegt mein ganzes Glück, All mein Innres, Krankes, Wundes heilt in seinem Blick. |
| Friederike Kempner |
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Hunde haben alle guten Eigenschaften des Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen. |
| Friedrich der Große |
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Daß ich dich liebe, o Möpschen, das ist dir wohlbekannt, wenn ich mit Zucker dich füttre, so leckst du mir die Hand. Du willst auch nur ein Hund sein, und willst nicht scheinen mehr; All meine übrigen Freunde verstellen sich zu sehr. |
| Heinrich Heine |
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Wundern darf es mich nicht, daß manche die Hunde verleumden: Denn es beschämet zu oft leider den Menschen der Hund. |
| Arthur Schopenhauer |
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Der Hund ist die Tugend, die sich nicht zum Menschen machen konnte und dabei zum Tier wurde. |
| Victor Hugo |
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Ich habe große Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich. |
| Fürst Bismarck |
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Unter hundert Menschen liebe ich nur einen, unter hundert Hunden neunundneunzig. |
| Marie von Ebner-Eschenbach |
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Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen. Das ist der Grundunterschied zwischen Mensch und Hund. |
| Mark Twain |
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Wir sind allein, vollkommen allein auf diesem Zufallsplaneten. Und von all den vielen Lebewesen, die uns umgeben, hat keines außer dem Hund einen Bund mit uns geschlossen. |
| Maurice Maeterlinck |
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Der eigene Hund macht keinen Lärm - er bellt nur. |
| Kurt Tucholsky |
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Seit einst die Treue sich aus der Welt verloren, hat sie zum Sitz des Hundes Herz erkoren. |
| Bernhard Kellermann |
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Die Mehrheit (der Wählerstimmen, E.-O.L.) könnte ich nur noch verlieren, wenn eine Zeitung schrieb, daß ich Hunde schlachte. |
| Konrad Adenauer |
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Der Hund braucht sein Hundeleben. Er will zwar keine Flöhe haben, aber die Möglichkeit, sie zu bekommen. |
| Robert Lembke |
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Und weil du Hofmops warst, so dientest du die Zeit dein holdes Mäulchen blieb bei seiner Freundlichkeit, und jeder Blick bewies, was du nicht konntest sagen. Nebst allem diesem warst du ungemein getreu, und was wir Guts und Liebs von Hunden melden können, mit alledem warst du, oh Mops, verziert zu nennen. |
| Inschrift auf einem Denkmal zu Schloß Winnenbach |
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Der Hund Du dumpfes Tier, so komm und lege deine Pfoten mir auf die Kniee, stürmischer Gesell. Wie tobst du hold! O ich versteh dich ganz. Dich trennen tausend Klafter von mir. Wie zittert nur dein Fell! Und deine Pfoten werden Händen ähnlich, du willst aus deinen Krallen Finger treiben, du bist voll ungeheurer Zärtlichkeiten, dein Auge schaut entsternt, wer wohnt in dir? Es jagen sich in deinem Rachen fremde Laute. Das ist kein Bellen, ist viel mehr als dies, ich kenne dieses Stammeln, hilflos Ringen um ein Wort. Es jagen sich die Ketten deiner Töne. Nun lächelst du, du bist mir schon sehr nah, ich fühle ein Gesicht an meiner Wange, leise löscht das Tier in dir, du lässest dich zurück ... Wie muß das herrlich sein: Der erste Tag. Erkennung, leises Fluten, Schweben, selig Schwimmen. - Was dämmert her? O schwerer Schattenfall. Ich stürze tief in mich zurück, erwache jäh. ------------- Du bellst! |
| Karl Stamm, 1890-1919 |